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It´s just a thing

Ich will diesen Eintrag nicht machen. Ich will gar nicht über dich reden. Ich will nichtmal gedanken daran verschwenden. Aber tatsache ist, das deine sticheleien mir schmerzen zufügen. Ein unglaublich flaues Gefühl im Magen, in der Brust. Deshalb muss ich wohl etwas sagen hierzu. Ob ich mich hiermit, also durch den versuch es zu verarbeiten, noch mehr in die Sache mit dir gedrängt werde, das weiß ich nicht. Ich hoffe nicht.

Weißt du, das Leben kann so einfach sein. Manchmal, da spürt man Wind, Sonne, Regen, all das was oft da ist. Man hat es auf der Haut und man weiß, dass man lebt. Und man findet alles lustig und alle Menschen sind plötzlich unglaublich toll und liebenswürdig.Und ich rede nicht davon betrunken zu sein. Nein völlig nüchtern und die Welt, das Leben, es scheint total okay zu sein.

Ja ich bin ein Feigling. Ich war am Boden zerstört, nachdem du mir wehgetan hast, nachdem du angefangen hast mich wieder zu verletzen, mir einzelne Sachen reinzuwürgen. Und zuerst, da wollte ich mit allem fertig werden, weil es zuviele Monate gab, wo ich ohne dich war, wo dus genauso gemacht hast. Und ich habe beinahe alles aufgeschrieben über dich, bzw über meine Zeit ohne dich. Und es gab wirklich einen winzigen euphorischen Moment. Da hab ich gedacht, du wirst es lesen du wirst irgendwas verstehen und dann hab ich gesehen wie du nuneinmal bist. Verletzend, kalt, gefühlskalt, mir gegenüber. Ich hab geweint, nach langer Zeit wieder und gespürt wie tief ich wieder in der Sache mit dir bin, wie sehr mich deine Taten runterbringen. Jeder deiner Schläge ist ein Treffer und ich hab über die Wochen, die es wieder gut war, an Deckung aufgegeben. Ich habe nicht mehr mit schlägen gerechnet. Deshalb hat es mich härter getroffen als sonst.

Sagen wir einfach, dass ist okay so, völlig bedeutungslos. Nunmal nur für dich. Ich war die gesamte Woche nicht zuhause. Ich habe Schule geschwänzt, Holly einfach dagelassen, ohne das sie wusste, wo ich bin und meine Tante hatte auch erst keine Ahnung. Und ich war einfach erst in Neus, dann in Köln und ich habe sogut alles ausgebelendet. Einfach alles verdrängt, was hier zuhause ist, was mit dir ist. Und ich habe das getan was ich sonst auch immer getan habe damals. Und ja ich habe ab und an an dich gedacht. Holly hat mir geschrieben sooft udn cih hab einfach das Handy ausgemacht. Ich glaube sie wird mich hassen, wenn ich mich bei ihr melde. Und ja ich wusste was ich tue, wnen ich einfach gehe ohne rücksicht, aber ich wollte nicht das sie sich sorgt. Vielleicht wollte ich das du es wenigstens bemerkst, vielleicht wollte ich das du spürst, wenn ich heulend in einer dreckigen Ecke lag, wenn ich alles mit mir machen lassen hab. Ich bin nun 3 Stunden zuhause und Gabi, ist sauer. Sie hat nur gesagt, ich muss erwachsen werden. Und sie hat recht. Und dann hab ich hierher gesehen und schon deine N/A nachricht in icq, war ein Hagelsturm auf mein Herz. Und dann seh ich Bei myspace, deine Nachricht, ein einfaches "hi" und es hat mich so an damals erinnert, als du dich nach monaten, nach beinahe meinen schlimmsten Krebsmonaten bei mir gemeldet hast mit der selben nachricht "hi". Und danach als ich dir antwortete, da hast du mich behandelt wie irgendwas ekelhaftes, was man im Keim ausrotten sollte und diesmal, weiß ich nicht, da sollte ich den fehler nicht nochmal machen oder?

Als ich im Zug nach Köln saß da hab ich über dich nachgedacht und da hab ich entschieden dir nicht die zusammenfassung meiner Zeit ohne dich zu schicken. Aus zwei Gründen, weil zum einen es dich nicht interessiert, du hast nie danach gefragt, solange bleibt es auch wohl mein Bier und zum anderen, das was du lesen würdest, vielleicht würden dich manche sachen verletzen. Deshalb wollte ich und das werde ich auch, diese ff beenden und dir schicken, die du so gern mochtest. Und dann hab ich nur gedacht, das es doch irgendwie sehr nett ist. Obwohl du so mit mir umgehst, obwohl wir diese vergangenheit hatten, obwohl du nicht mit mir reden willst und dich versteckst. Und dann steht sowas mit "lena" in deiner N/A und dann frag ich mich, wie weit geht meine Freundschaft, wie weit geht ihre und wie sehr schätzt du meine und wie sehr ihre? Ich kenne die Antwort auf beides. Ich nehme mir das Recht es zu beurteilen können, weil ich nunmal die bin, die soviel kraft und beherrschung und zeit in dich investiert und gott ja verdammt viel gefühl. und weil ich die bin die immer heult wegen dir. Aber ist es nun fair? Ich würde nein sagen und einen schluchzer hinterher schieben, aber das kann ich nicht, weil auch wenn ich es sagen würde, wenn ich es so zulassen würde, es ändert nichts an alledem. Es ist wie es ist und es wird, vielleicht ewig so bleiben und vielleicht verliere ich meinen Verstand im laufe der Zeit, aber manchmal fällt es leichter das ganze als spiel zu sehen, manchmal fällt es leichter so zu tun, als würde mich mein Leben inklusive dir nichts angehen.

1.12.07 23:20, kommentieren