Wie fühlt es sich an...

... nie genug zu sein?

 

Willst du es wirklich wissen? Nein. Denn es geht nicht um mich. Es geht nicht darum dass ich heulend hier sitze und mich wertlos und kaputt fühle. Und im Mittelpunkt zu stehen, das wollte ich nie. Aber vielleicht sollte ich das in meinem eigenen Leben mal sein. Vielleicht sollte ich mich auch mal fragen. Wieso? Wieso weine ich? Wieso tut es so weh? Wieso tue ich das? Wieso lasse ich das überhaupt mit mir machen? Leichte Fragen und die Antworten dazu, die habe ich. Sehr viele. Worte die ich nicht hören will. Und trotzdem gibt es immer wieder Leute wie Holly und ihn gestern. Die mir versuchen es begreiflich zu machen, die mich anflehen, es zu verstehen. Aber ich halte mir krampfhaft die Ohren zu, um bloß nichts an mich rankommen zu lassen. Aber ich weiß es, ganz genauso wie sie. Ich kenne eine noch viel intensivere Realität, als sie es je werden. Ihr wisst nicht wie es ist in meiner Haut zu stecken - Schlüpft in meine Haut. Ich bilde mir ein, jemand zu sein. Nicht einfach jemand, jemand für sie. Jemand wichtiges, jemand der nicht einfach unnötig ist. Jemand bei dem du bemerkst das er schon lange nicht mehr da bist. Jemand der will das du da bist. Jemand der deine Freundschaft, deine Mühe schätzt. Jeder der mich sieht, sagt mir, ich sehe beschissen aus. Jeder fragt ob e smir wieder schlechter geht. Ob ich bald wieder eine Zeit im Krankenhaus verbringen werde. Und es ist so lächerlich. Denn sie haben recht. Wenn ich in den Spiegel sehe, dann erschreckt es mich. Ich bin nicht mehr das Mädchen was so sehr zurecht gekommen ist. Diese Rolle hat mir so gut gestanden. Jetzt seh ich aus wie eine Leiche, jemand der nicht schläft, nicht isst. Und es stimmt. Ich habe mich gewogen und ich wiege wieder 2 kilo weniger. Und mein Kopf ist voll mit Gedanken, sodass ich keine Auge zukriege. Die Schule ist wieder ein einziger Absturz weil ich meine Zeit hier verbringe, warte bis sie kommt um da zu sein für sie.

Und nun schaut. Sie braucht mich nicht. Wenn sie kommt, kommt sie nicht zu mir. Sie kann auf mich verzichten. Bittere Worte. Bittere Wahrheit. Es ist scherzhaft einzusehen das du kein Stück bedeutest. Es gibt Leute die all das eingenommen haben was ich je war. Meine Lücke ist geschlossen. Und diese Leute, die sind es, die fehlen würden wenn sie gehen. Mein verschwinden würde nach Monaten von ihr bemerkt werden und durch ein Schulterzucken wieder verworfen werden. Und egal wie viel ich über sie nachdenke, egal wie ich versuche ihr zu helfen wie ich versuche zuzuhören. Es ist wie Luft. Und Luft bedeutet gewöhnlich nichts. Zum Anfang habe ich gedacht, dass sie mit mit redet, wäre ein Zeichen, ein Zeichen dafür das ich ihre Freundin sein soll, dass sie will das ich da bin. Aber es hatte keinerlei bedeutung. Es steht auf Myspace- seiten. Es war kein Vertrauen. Ich war einfach da, als niemand von denen da war, die etwas sind. Wahrheit ist Ekelhaft. Ich wollte meine Ferien zu ihr fahren, weil ich das Gefühl kenne, wenn alles zusammenfällt und niemand da ist der dich in den Arm nimmt der die Tränen wegwischt.. Ich habe es gerade erst durch und um mich hat sich  niemand gescherrt. Genau deshlab wollte ich für sie sojemand sein. Jemand der versucht die Wunde zu flicken die kaputte Familien anrichten. Aber ich auf mich, (und für wen halte ich mich überhaupt?) kann verzichtet werden. Denn egal wie ich bin. Es wird nichts bedeuten.  Denn ich bin nicht das was verlagt wird. Ich bin irgendwer. Wenn sie geht werde ich es nicht erfahren. Ich werde es bei myspace lesen. Denn ich bin nicht wichtig. Und je öfter ich es sage umso mehr tut die Stelle weh an der eigentlich mein Herz sein sollte. Holly hat mich nach unserem letzten Gespräch gefragt, wieso ich nicht einfach aussteige, wieso ich nicht einfach gehe, wenn ich doch das obengesagte selbst weiß. Weil ich mich an diesen Abend erinnere als ich heulend an der Heizung lehnte, mir Blut über die Stirn lief und ich mir Bilder meiner Famlie ansah. Und ich weiß das mich der Blick aus dem Fenster, viel zu sehr fasziniert hat. Und ich habe ihre Nummer in meinem Telefonbuch angesehen und geredet. Ich habe ihren Namen gesagt und damals war sie der Gedanke der mich abgelenkt hat. Und ich will nicht das sie an diesem Punkt steht und ich weiß der Gedanke an mich wäre nichts was sie zurückhalten würde. Und wenn ihr soetwas passieren würde, wenn sie einfach gehen würde, ohne das wunderschöne Leben zu leben, was sie verdient hat. Wäre diese Welt verdammt unfair und das Letzte. Ich muss wenigstens versuchen etwas zu sein. Und Holly, wenn ich dabei kaputt gehe, wenn ich nahc dieser Zeit an einem Punkt bin wo ich nicht mehr schlucken kann. Dann muss es so sein. Dann hat sie es hoffenlich wenigstens geschafft. Mh

[Ich schätze dein Leben mehr als meins]

She wakes
Up cold
Reaching for his arms
But there’s no one there
She feels
So old
She falls apart
As she fight back tears
And the she curls up small
And feels like she’s alone here in hell
And then she starts to scream
I deserve more

19.10.07 21:56

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