Mein Name ist Ronja. Ich bin weiblich. Vielleicht merkt man´s am Namen vielleicht auch nicht. Ich bin momentan noch 17, werde jedoch bald 18 was mich schon fast zu einer erwachsenen Frau macht. Bin ich aber nicht, werden auch die einigen Monate nicht ändern. Wenn mans genau nimmt, würde ich wohl sagen das ich in einer Art Spät Pubertät stecke. Das heißt das Leben fuckt mich ab, genauso wie alles andere auch. Und das ist bei mir nichtmal eine Phase. Ich bin bis auf wenige Ausnahmen so. Ich habe nicht vor etwas daran zu ändern und stehe dazu. Ich bin so ziemlich abgehärtet ich habe schon so ziemlich alles durch was man durch haben kann von Drogen über Homosexualität bis hin zu Suizid. Ich kann darüber reden. Nicht wirklich aber ich tue nicht so als wäre ich perfekt und streiche einfach das was ich bin. Ich muss zum Kopfarzt. Mit Unterbrechungen schon seit mehr las 5 Jahren. Ich denke nicht das es hilft. Manchmal denke ich sogar das ich vielleicht gar keine Hilfe haben will, oder einfahc nicht von diesen Leute. Ich bin krank und damit ist keine Grippe gemeint sondern ein lästiges Problem was mich immer wieder über Drahtseile latschen lässt. Liebe. Ich halte nicht viel davon. Ich weiß das es sie gibt. Ich hab sie durch. Einmal. Nie wieder. Man kann es krank nennen oder auch einfach Angst davor verletzt zu werden, aber Gefühle aufzubauen zu jemandem, alles zu geben zu vertrauen um dann auf nem dreckigen Boden zurückgelassen zu werden, halt ich für noch kranker. Wieso sollte man es sich öfter als einmal antun? Freundschaft. Ja. Gibt’s. Aber ich bin auch nicht der Mensch dafür. Ich kenne viele Leute, aus der Vergangenheit und aus der Zukunft. Als ich jünger war, war ich fest davon überzeugt das jeder mit dem ich lache und den ich öfter sehe mein Freund ist. Heute weiß ich das ich wenn mans ganz hochrechnet, ganz genau eine habe. Ein Mensch für den ich mein Herz geben würde. Ein Engel auf Erden und für sie bin ich bereit alles zu tun. Trotzdem ist sie nicht meine beste Freundin. Die hatte ich mal. Und das war ebenfalls die einzige und letzte. Genau den selben „Liebeskummer“ und Herzschmerz verbinde ich auch mit dieser unglaublich engen Freundschaft. Ich mag Menschen. Nicht alle, aber ich mag sie. Ich habe nur in Sonderfällen Vorurteile, aber ich lasse mich zu gern vom Gegenteil überzeugen. Ich bin nachtragend, rachsüchtige, verbittert, kalt, grob und launisch. Diese Züge habe ich mir seit meinem 10 Lebensjahr angeeignet. Leider schaff ich es nicht es ganz und gar durchzuziehen. Dann kommen wir schon zum Positiven, was eigentlich schon wieder negativ ist. Ich bin nett, fürsorglich, treu und liebevoll. So wird ich zumindest immer beschrieben. Es gibt Tage da überwiegt das ganze.. Ich mache Fehler, so wie jeder Mensch. Aber ich mache meine Fehler für mich und sie betreffen nur mich. Ich kriege viel zu schnell ein schlechtes Gewissen und will es immer allen Recht machen. Ich bin ein einfaches Mädchen was sich selbst viel zu kompliziert gibt. Meine Verwandtschaft kann mich nicht leiden. Damit meine ich ganz besonders meine Eltern. Zu denen ich seit Anfang diese Monats den Kontakt abgebrochen habe. Sonst mag ich gerne Musik, gute Bücher, die Nacht und den Mond. Ich hasse so Sachen wie Naivität, Menschen aus meiner Vergangenheit. Mehr fällt mir zu mir im Moment nicht ein.